Geschichte

schnoerkel

subtitel fehlt

Restaurant

1493 wurde der Gasthof an der Ötiker Haab zum ersten Mal erwähnt. Jedoch in einer strafrechtlichen Urkunde. Eine Pöbelei von zwei betrunken Gästen, die nach der Zurschaustellung des nackten Hinterteils in eine Messerstecherei ausartete. Der Unruhestifter wurde mit 10 Mark in Silber gebüsst. Damals der Wert von mehreren Pferden oder etwa 180 Mahlzeiten.

Es folgten turbulente Jahre mit vielen Wirte- und Besitzerwechseln sowie Konkursen.

1792 erhielt die Sonne Ihr heutiges Aussehnen. Der beauftragte Baumeister hatte sich zuvor einen guten Ruf mit der Reparatur der Grossmünster Türme in Zürich und der Kirche in Stäfa erarbeitet.

Von diesem Umbau immer noch vorhanden sind die massiven Türen, Parkettböden, ein eingebautes Buffet, getäferte Wände und gestemmte Decken. Auch einige Möbel und Kuriositäten aus dieser Zeit sind noch heute in Gebrauch und schmücken die Räumlichkeiten. Eine Armbrust deren Herkunft unbekannt ist, ein Dolch aus dem 18. Jahrhundert, der Grossvater Meyer als Berufsfischer in seinem Netz hatte oder Barocke Deckenmalereien, die als einzelne Wandbretter bei der Hotelzimmer Renovierung entdeckt und wieder zusammengeführt wurden, verleihen der Sonne ihr heimeliges Ambiente.

Seit 1968 ist die Familie Meyer für den Gasthof verantwortlich und hat das Haus mit viel Geschick und Zusammenarbeit der Kantonalen Denkmalpflege renoviert. Das alte Haus ist immer wieder für eine Überraschung gut.

Seit 2018 erstrahlt die Sonne wieder im „alten“ Glanz, seit der sehr aufwendigen und anspruchsvollen Sanierung von Fassade und Dach.